Berühmte Piraten – William Kidd

William Kidd der ca. 1645 im schottischen Greenock geboren wurde, galt schon 1701 zum Zeitpunkt seiner Hinrichtung als einer der gefährlichsten und skrupellosesten Piraten. Bevor William Kidd Pirat wurde war er ein ehrbarer Kaufmann in Amerika. Erst auf einer Seefahrt nach England bot man dem berüchtigten Piraten eine Freibeuterlizenz an mit dem es Ihm erlaubt war..

William Kidd

Kidd wurde in Schottland geboren, emigrierte später nach Amerika und ließ sich in New York City nieder. Dort heiratete er Sara Bradley Cox Oort. Sie hatten zwei Töchter miteinander: Elizabeth und Sarah Kidd. Die Hochzeit brachte Kidd ein beträchtliches Vermögen, und bevor er Pirat wurde, war er ein respektierter Kaufmann.

Während einer Fahrt nach England wurde Kidd eine Freibeuterlizenz angeboten, mit der er Piraten jagen durfte (er war Kaperfahrer). Vier Fünftel der Kosten wurden durch adlige Herren bezahlt, die mit zu den mächtigsten des Königreiches gehörten; der Earl of Orford, der Baron von Romney, der Herzog von Shrewsbury und Sir John Somers. Diese handelten im Namen der British East India Company. Kidd und ein Bekannter, Oberst Robert Livingston, bezahlten den Rest. Kidd musste sein Schiff Antigua verkaufen, um die Mittel aufzutreiben.

Das neue Schiff, der Dreimaster Adventure Galley, war gut geeignet für die Jagd auf Piraten; es hatte 34 Kanonen und 150 Mann Besatzung. Kidds Unternehmen war jedoch kein Erfolg vergönnt. Er hatte große Schwierigkeiten, die Kosten zu decken; die Verträge mit seinen Förderern in England und Amerika verdammten ihn mehr oder weniger zum Erfolg. Rechtlich durfte er jedoch nur französische Schiffe und Piraten angreifen.William Kidd wurde William Kidd, bekannt als Captain Kidd, (um 1645 bis 1701), angloamerikanischer Pirat. Er wurde im schottischen Greenock geboren, fuhr schon in jungen Jahren zur See und hatte sich um 1690 als Reeder in der Kolonie New York niedergelassen. 1695 ging er nach England, wo er auf die Fürsprache des Earl of Bellamont hin den Auftrag bekam, auf Kaperfahrt gegen Piraten vorzugehen. Im darauf folgenden Jahr segelte er als Kapitän der Adventure nach Madagaskar, und in England kam das Gerücht auf, er sei selbst Pirat geworden. 1697 und 1698 kaperte er vor der Ostküste Afrikas mehrere Schiffe, u. a. auch ein reich beladenes armenisches Handelsschiff. 1699, inzwischen auf den Westindischen Inseln, erfuhr Kidd, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er segelte nach Boston, wo sein ehemaliger Gönner Bellamont inzwischen Gouverneur geworden war, und versuchte, seine Taten zu rechtfertigen. Bellamont schickte Kidd nach England; dort wurde ihm der Prozess gemacht, er wurde wegen Freibeuterei verurteilt und am 23. Mai 1701

gehängt. Zwei Stricke reißen, der dritte hält. Zur Abschreckung wird sein Leichnam in einem Käfig über die Themse gehängt.
Auf Gardiners Island östlich von Long Island fand man einen Teil seiner Beute, und das Gerücht, dass hier noch mehr Gold vergraben sei, hielt sich lange.Ostküste Afrikas mehrere Schiffe, u. a. auch ein reich beladenes armenisches Handelsschiff. 1699, inzwischen auf den Westindischen Inseln, erfuhr Kidd, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er segelte nach Boston, wo sein ehemaliger Gönner Bellamont inzwischen Gouverneur geworden war, und versuchte, seine Taten zu rechtfertigen. Bellamont schickte Kidd nach England; dort wurde ihm der Prozess gemacht, er wurde wegen Freibeuterei verurteilt und am 23. Mai 1701 gehängt. Zwei Stricke reißen, der dritte hält. Zur Abschreckung wird sein Leichnam in einem Käfig über die Themse gehängt.
Auf Gardiners Island östlich von Long Island fand man einen Teil seiner Beute, und das Gerücht, dass hier noch mehr Gold vergraben sei, hielt sich lange.

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